Erste Ergebnisse der Studie DESTINATION BRAND 20

12.02.2021

inspektour und das DITF haben heute Vormittag erste Ergebnisse aus der Studie DESTINATION BRAND 20, in deren Rahmen Ende 2020 in zehn Ländern der Markenwert von Reisezielen in Zeiten von Corona untersucht wurde, präsentiert.

Wie ist die Wahrnehmung deutscher und internationaler Reiseziele während der Corona-Pandemie im In- und Ausland? Diese Frage stand im Mittelpunkt der von inspektour in Kooperation mit dem DITF der FH Westküste durchgeführten Studie DESTINATION BRAND 20 deren Ergebnisse heute Morgen im Rahmen eines Webinars mehr als 100 interessierten DB20-Kunden präsentiert wurden.

Im Rahmen von bevölkerungsrepräsentativen Onlinebefragungen wurden in zehn zentralen Outgoing-Märkten von Oktober bis Dezember 2020 der Markenwert von Reisezielen und der Einfluss von Covid-19 auf die Besuchsbereitschaft untersucht. Darüber hinaus wurden u. a. die Strategien potenzieller Urlauber für zukünftige Reisen vergleichend in allen Märkten abgefragt. Im Ergebnis zeigt sich, dass die „Strategien“ für zukünftige

Urlaube sich in den zentralen Quellmärkten ähneln: Hygiene und Sicherheit haben überall oberste Priorität. In zentralen Incoming Ländern für die Recovery-Phase (Österreich, Schweiz und Niederlande) hat Deutschland zudem noch an Bekanntheit (ungestützt abgefragt) gewonnen – ebenso in China. Dabei werden mit Deutschland im Ausland überwiegend die großen Städte als Reiseziele assoziiert. In Bezug auf längere Urlaubsreisen deuten die Auslandsreiseabsichten in den europäischen Quellmärkten darauf hin, dass sobald möglich auch der internationale Tourismus wieder anzieht. Bei den Kurzurlaubsreisen ins Ausland sind die Pläne insgesamt etwas verhaltener. Für den Quellmarkt Deutschland lässt sich ergänzend festhalten, dass Kurzurlaube innerhalb der nächsten 12 Monate eher im Inland vorgezogen werden. Dabei werden Regionen sowie Kleinstädte und Kommunen als Destinationstypen präferiert. Das Interesse an Urlaubsaktivitäten in der Natur ist zum Vorjahr leicht gestiegen, den höchsten positiven Veränderungswert erfährt das Thema „Kulinarik“.