Workshops Tourismusforum Bremen und Bremerhaven 2022

Im Rahmen der Tourismustage Bremen und Bremerhaven 2022 hat inspektour während des „Tourismusforums“ 3 Workshops mit den Teilnehmer:innen begleitet. Aufgeteilt waren die Workshops in 3 Gruppen, die wiederum unterschiedliche Zielgruppen bearbeitet haben:

  • Einheimische
  • Gäste
  • Fachkräfte

Mit der „Kopfstandmethode“ wurden an verschiedenen Tischen „Unterzielgruppen“ bearbeitet, zum Beispiel „Jugendliche“ bei den Einheimischen, oder „Internationale Gäste“. Die Methode hat den Teilnehmer:innen einen ganz neuen Blickwinkel auf die Problemlösung verschafft und so wurden zum Teil sehr konkrete Maßnahmen erarbeitet.

Methodik:

Zunächst wurde eine Ausgangsfrage gestellt (z.B.: Was müssen wir tun, damit Familien zu uns kommen?) und diese wurde dann umgekehrt (Was müssen wir tun, damit Familien nicht zu uns kommen?). Dann wurden diejenigen Antworten herausgefischt, die aktuell in Bremen und Bremerhaven passieren. Dazu konnten dann konkrete Maßnahmen zur Problemlösung erarbeitet werden. So hat man schnell sowohl eine Sammlung der Herausforderungen als auch einen Maßnahmenkatalog erstellt.

Das Tourismusforum ist Teil der Tourismustage Bremen und Bremerhaven. Präsentiert werden die Tourismustage von der WFB Wirtschaftsförderung Bremen, Erlebnis Bremerhaven, Bremen Tourismus und der Bremer Senatorin für Wirtschaft, Arbeit und Europa, Kristina Vogt. Im kommenden Jahr finden die Tourismustage dann in Bremerhaven statt.

Moderation Tourismusentwicklungs-Workshop Baunatal

Den eintägigen Workshop zur Tourismusentwicklung in Baunatal durfte inspektour umfassend vorbereiten und vor-Ort durchführen. Erörtert wurde die touristische Ausgangslage mittels Daten aus DESTINATION BRAND, Aufzeigen der Isochronen des Einzugsgebietes sowie von Trends in unterschiedlichen touristischen Bereichen. Drei Entwicklungsziele wurden festgelegt und die beiden Zielgruppen der Business- und Leisure-Gäste differenziert und detailliert. Primäre und sekundäre Tagesgäste spielen lediglich bei Events ein Rolle. In 2023 soll nun ein umfassendes Tourismuskonzept erstellt werden.

Nachhaltiges Nutzungskonzept der Gewässer Gemeinde Seevetal

Die Konzeption soll der Strukturierung und nachhaltig gelenkten Nutzung der Gewässer in der Gemeinde Seevetal für Tourismus und Naherholung unter besonderer Berücksichtigung der Belange des Naturschutzes dienen. Ein Schwerpunkt besteht darin, Möglichkeiten einer innovativen digitalen Besucherinformation und -lenkung in den Bereichen der Gewässer aufzuzeigen.

Moderation Perspektiv-Workshop Elbe-Radwanderbus

inspektour durfte für den Elbe-Radwanderbus einen Perspektiv-Workshop im Kreishaus Stade moderieren. Der Elbe-Radwanderbus verkehrt seit 2009 im Landkreis Stade und transportiert Gäste im Bus mit ihren Fahrrädern von Harsefeld über Jork entlang der Elbe bis zur Elbmündung am Natureum.

Ziel des Workshops war es, die Stärken und Schwächen des Produkts zu benennen und damit in der Schlussfolgerung zu einer Verbesserung zu kommen, um den Bus zukünftig sichtbarer zu machen und die möglicherweise auch zu einer Umroutung der Buslinien führen könnte.

Neue Integrierte-Entwicklungs-Strategie (IES) für das Fischwirtschaftsgebiet der FLAG Südliches Nordfriesland für die EMFAF-Förderphase 2021-2027

Die FLAG Südliches Nordfriesland konnte bisher erfolgreich die regionale Fischwirtschaft fördern und unterstützen. Mit Übergang in die neue EMFAF-Förderphase 2021-2027 ist die Erstellung einer Integrierten-Entwicklungs-Strategie (IES) für das Fischwirtschaftsgebiet notwendig.

Unter Einbindung der Erfahrung der vergangenen Jahre gibt dies die Chance, (Beteiligungs-) Prozesse und Strukturen in der FLAG, Förderschwerpunkte und die Budgetverteilung noch besser an die tatsächlichen Erfordernisse und Rahmenbedingungen anzupassen.

Handlungskonzept Baustellenkommunikation Friedrichskoog

Die Gemeinde Friedrichskoog stellt sich den Herausforderungen, die in den kommenden Jahren durch langfristige Baustellen auf dem Gemeindegebiet entstehen und möchte Einwohner:innen, Gewerbetreibende und Gäste in den Prozess einbinden. Das von inspektour erarbeitete Handlungskonzept, durch das die Auswirkungen aufgrund der Bauvorhaben für alle Beteiligten geschmälert werden sollen, beinhaltet u.a. eine Onlinebefragung, Workshops, Bürgerbeteiligungen, runde Tische für Interessensgruppen uvm.
Im analytischen Teil erfolgt eine Betrachtung der Ist-Situation, eine Analyse von Praxisbeispielen und die Analyse der Kommunikationskanäle. Strategisch werden daraus dann Handlungsfelder, Ziele und Leitlinien abgeleitet und als Kern eine Kommunikationskette konzipiert.

Wettbewerbsuntersuchung Gemeinde Norstedt

Im Rahmen der Planungen des Baus eines Dörps- und Sprüttenhus in der Gemeinde Norstedt wurde eine Wettbewerbsuntersuchung durchgeführt und festgestellt, ob und inwiefern durch den Bau des neuen Dörps- und Sprüttenhus, ein Dorfgemeinschaftshaus mit Fahrzeuggarage für die Freiwillige Feuerwehr der Gemeinde Norstedt, eine Wettbewerbssituation mit gastronomischen Betrieben in der Gemeinde selbst und der näheren Umgebung entstehen würde.

Machbarkeitsstudie Fortunabad Glückstadt

Gemeinsam mit den Architekten des Büros janßen bär partnerschaft mbH hat inspektour eine Machbarkeitsstudie für das Freibad in Glückstadt erstellt.
Eine umfangreiche bestehende Datengrundlage wurde durch weitere Recherchen ergänzt, neben vielen Experteninterviews und Beteiligungsworkshops unter anderem auch durch eine Gästebefragung im Schwimmbad.
Im Rahmen der Zielgruppenanalyse wurden Personas entwickelt, bevor auf die Potenzialabschätzung eine grobe Wirtschaftlichkeitsbetrachtung folgte. Daraus wurden dann konkrete Handlungsempfehlungen abgeleitet.

Umsetzungsanalyse Lieberoser Heide

Die Naturwelt Lieberoser Heide im südlichen Brandenburg zählt mit ihrem Wildnisgebiet auf ihren zentralen Teilflächen zu einem der größten unzerschnittenen Naturgebiete in Deutschland. Unter Berücksichtigung aller Nachhaltigkeitsaspekte, insbesondere Natur- und Artenschutz, sollen Flächen am Rande der unzerschnittenen Natur- und Wildnisgebiete touristisch entwickelt werden.
Die Aussicht auf eine nennenswerte Fördersumme zur Entwicklung und Umsetzung von Ideen zum Aufbau touristischer Infrastruktur veranlasste die Region, eine vorgeschaltete Umsetzungsanalyse mit Ideenwerkstätten, Wirtschaftlichkeitsberechnung, ersten Skizzen, einem Feldtest und wirtschaftlichen Effekten auszuschreiben. Diesen Prozess hat inspektour in den letzten Monaten begleitet. Entstanden ist ein Handlungsleitfaden, wie touristisches Angebot durch die Entwicklung konkreter Bausteine nachhaltig geschaffen werden kann. Dazu zählen neben touristischer Infrastruktur auch Freizeit- und Beherbergungsangebote.

Tourismusstrategie Pfalz

Die Erstellung der Landesstrategie für den Tourismus in Rheinland-Pfalz und die Umsetzung der daraus resultierenden Leitprojekte und Maßnahmen hat viele Destinationen veranlasst, ihre eigenen Strategien auf den Prüfstand zu stellen und dahingehend anzupassen. Die dwif Tourismusberatung hat in der Pfalz federführend diese Aufgabe übernommen und inspektour durfte insbesondere im Bereich Marktforschung umfangreiches Datenmaterial zuliefern. Darunter waren auch mehrere Destination Brand-Studien (zum Teil reisezielspezifisch) zu den Kernthemen sowie der Markenstärke der Pfalz. In mehreren Workshops – vor Ort und online – wurden die Ergebnisse präsentiert und Handlungsempfehlungen zur strategischen Ausrichtung abgeleitet. Außerdem hat inspektour eine umfangreiche Leistungsträgerbefragung mit ca. 200 Teilnehmenden durchgeführt. Entstanden ist ein praxisnahes Handlungspapier, mit dem die Pfalz für die kommenden Jahre sowohl im rheinland-pfälzischen als auch deutschlandweiten Wettbewerb hervorragend gerüstet ist.